Sonntag, 13. September 2026
bei „Kunst und Kultur“ in der Trotte
Fragebogenaktion für die Ausstellung „Zuhause – unterwegs“
Eine Ausstellung von und für Grenzach-Wyhlen

Ist Zuhause ein Ort? Ein Gefühl?
Ein Mensch? Eine Erinnerung?
Oder vielleicht etwas, das man erst unterwegs entdeckt?
2027 wirft seine Schatten bereits voraus: Unter Leitung von Petra Hartmann bereitet eine Arbeitsgruppe die nächste Ausstellung „Zuhause – unterwegs“ für das Museum Römervilla vor, die im Frühjahr 2027 stattfinden wird. Dazu findet eine Fragebogenaktion statt. Sie finden uns am 13.9. bei „Kunst und Kultur“ in der Trotte.

Machen Sie mit und erzählen Sie uns: Wo fühlen Sie sich zu Hause – und was bedeutet Unterwegssein für Sie? Ihre Geschichte ist ein Teil von Grenzach-Wyhlen.
Unter dem Titel „Zuhause – unterwegs“ entsteht eine Ausstellung, die sich mit Fragen nach Heimat, Herkunft, Zugehörigkeit, Mobilität, Sprache, Tradition und Lebensraum beschäftigt. Die Römervilla ist dabei mehr als nur der Ausstellungsort: Als historischer Ort des Wohnens, Lebens und Unterwegsseins bildet sie eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Mit einer eigens entwickelten Bürgerumfrage sollen persönliche Geschichten, Gedanken und Erfahrungen gesammelt werden. Die Ausstellung soll nicht nur über Grenzach-Wyhlen berichten, sondern gemeinsam mit den Menschen entstehen, die hier leben, früher hier gewohnt haben oder sich mit der Gemeinde verbunden fühlen.
Persönliche Geschichten gesucht
Im Mittelpunkt stehen die Menschen von heute. Ihre Erinnerungen, Lieblingsorte, Alltagswege, Wünsche und persönlichen Geschichten sollen zeigen, was Grenzach-Wyhlen ausmacht. Dabei gibt es keine richtigen oder falschen Antworten. Auch kleine Beobachtungen können wertvoll sein: der Geruch eines vertrauten Essens, das Läuten einer Kirchenglocke, ein verschwundener Treffpunkt, der Weg am Rhein oder ein Ort, an dem man gerne Zeit verbringt.
Der Fragebogen greift genau solche Themen auf. Gefragt wird unter anderem, was „Zuhause“ persönlich bedeutet, welcher Ort in Grenzach-Wyhlen besonders wichtig ist, welche Orte vermisst werden, wo die Menschen gerne unterwegs sind und welche Veranstaltungen sie besuchen. Auch vertraute Gerüche, Klänge und Gegenstände spielen eine Rolle. Zudem können die Teilnehmenden erzählen, wie sie sich durch die Gemeinde bewegen und was sie sich für die Zukunft Grenzach-Wyhlens wünschen.
Auch Menschen, die nicht mehr in Grenzach-Wyhlen wohnen, den Ort aber gut kennen oder früher hier gelebt haben, sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen.
Jede Antwort hilft
Die Teilnahme ist anonym und dauert höchstens fünf Minuten. Es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden. Jede Person entscheidet selbst, was sie erzählen oder mit anderen teilen möchte.
Die ausgefüllten Fragebögen können am 13.9. an der Trotte, bei der Bibliothek, der Volkshochschule, der Touristinformation, in der Römervilla sowie bei den kooperierenden Vereinen und Gruppen abgegeben werden. Teilnahmeschluss ist Mitte Oktober 2026.
Die eingereichten Antworten können später in Form von Zitaten, Texten, Fotografien, Karten, Alltagsgegenständen sowie Audio- oder Videobeiträgen in die Ausstellung einfließen. So soll ein vielstimmiges und lebendiges Bild der Gemeinde entstehen – nicht aus einer einzigen Perspektive, sondern aus vielen persönlichen Blickwinkeln.
Die Ausstellung wird im Rahmen des Netzwerks Museen vom 4. April bis 30. Mai 2027 in der Römervilla Grenzach-Wyhlen gezeigt.